Steingraeber & Söhne KG

Konzerttermine


Unser Veranstaltungsprogramm „PianoTime 2017/18“
als pdf-Datei zum Download
(Stand: Februar 2017;
eventuelle Änderungen finden Sie in der unten stehenden Liste)


Kategorie: Konzerte / Concerts

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Datum: 23.09.2017 - 19:30 Uhr

Metropolis

Stumfilm + live-Klavier
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Der berühmte Stummfilm, vom Pianisten Jens Schlichting 'instrumentiert'

Jens Schlichting hat in mit seinen Bayreuther Auftritten in den vergangenen Jahren eine Fangemeinde geschaffen - seine Auftritte als Stummfilmpianist sind legendär: virtuos improvisierend, auf den Punkt (oder auch mal verschmitzt) mit Bruchstücken von Chopin bis Wagner zitierend und mit der nötigen expressionistischen Verve spielend nach der jeder große Stummfilm verlangt. Metropolis von Fritz Lang (1927)ist ein monumentaler Stummfilm des deutschen Expressionismus - der bei Steingraeber in der restaurierten Langfassung gezeigt wird die erst seit 2011 existiert !

Wussten Sie schon dass ein Bayreuther in Metropolis mitspielt?

Fritz Heinrich Rasp (* 13. Mai 1891 in Bayreuth; † 30. November 1976 in Gräfelfing) war ein deutscher Schauspieler und Hörspielsprecher, der vor allem durch seine zahlreichen Rollen als „Filmschurke“ bekannt wurde. Sein schauspielerisches Schaffen deckte ein breites Feld ab, das vom Theaterschauspieler bei Max Reinhardt bis zu Filmen wie Metropolis und Emil und die Detektive reichte. Rasp wuchs als 13. Kind des Bezirksgeometers Daniel Rasp und seiner Frau Auguste (geb. Grähl) in Bayreuth auf. Von 1908 bis 1909 lernte er sein Handwerk an einer Münchner Theaterschule. Er überwand einen Sprachfehler und seinen fränkischen Dialekt. 1909 erfolgte sein Bühnendebüt am Schauspielhaus in München. Danach schlossen sich Engagements an Theatern in Swinemünde, Tilsit unter Francesco Sioli, in Detmold und Bromberg an. Zu dieser Zeit begann auch Rasps Freundschaft mit dem späteren Iffland-Ring-Träger Werner Krauß. 1922 begann Rasps eigentliche Filmkarriere; so wirkte er auch in Fritz Langs Stummfilmopus Metropolis mit (als 'Der Schmale').

Fritz Lang drehte den Film in den Jahren 1925 bis 1926. Schauplatz ist eine futuristische Großstadt mit ausgeprägter Zweiklassengesellschaft. Dieser Science-Fiction-Film war der erste seines Genres in Spielfilmlänge. Er ist einer der teuersten Filme der damaligen Zeit und gilt als eines der bedeutendsten Werke der Filmgeschichte. Die am 10. Januar 1927 präsentierte, etwa zweieinhalbstündige Premieren Fassung fiel bei Kritikern durch und hatte auch beim Publikum keinen Erfolg, weswegen schon am 25. August 1927 eine auf knapp zwei Stunden verkürzte Version in Deutschland neu anlief. Etwa ein Viertel des Originals wurde anlässlich der Neufassung vernichtet. Seit 1961 wurden mehrfach Versuche unternommen, die Originalfassung wiederherzustellen. In der Rekonstruktion von 2001 vertraten Standbilder und Kommentartexte das noch immer fehlende Material. In dieser Form wurde der Film als erster überhaupt ins Weltdokumentenerbe der UNESCO aufgenommen. Dank einer 2008 in Buenos Aires gefundenen Kopie gelang es, die früheren Lücken weitgehend zu füllen. Die restaurierte Fassung der Murnau Stiftung feierte am 12. Februar 2010 ihre Premiere bei der Berlinale im Friedrichstadtpalast und in der Alten Oper Frankfurt. Am 12. Mai 2011 startete die restaurierte Fassung bundesweit in den Kinos.

Jens Schlichting, Pianist, Komponist, Musikpädagoge entwickelte neuartige Konzepte des Klavierunterrichts, insbesondere für Erwachsene. Sie beruhen auf den neuesten Erkenntnissen der Lernforschung und Psychologie und betonen den sinnlichen und ganzheitlichen Zugang zum Klavier. Er war viele Jahre Dozent an der Musikhochschule Mannheim und ist seit Ende der neunziger Jahre Dozent in unzähligen Kursen. Als Künstler konzertiert er sowohl in klassischen Genres als auch in Jazz und Popularmusik, spielt zu Stummfilmen, macht Theatermusik und ist auch als Komponist und Arrangeur aktiv.

 
Vorverkauf 12 €, Abendkasse 14 €
Schüler & Studenten 5 €
Veranstaltungsort:
Kammermusiksaal im Steingraeber Haus
Steingraeberpassage 1
95444 - Bayreuth
Telefon: 0921-64049
Fax: 0921-58272
steingraeber@steingraeber.de
www.steingraeber.de
Kontakt / Veranstalter:

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